Obere Reihe von links:
Thorsten Konrad, Björn Konrad, Manuel Breitenbach, Sebastian Beck, Christian Hasenfuß, Markus Grein, Ralf Hildenbrand.

Mittlere Reihe von links:
Marc Hildenbrand, Thomas Grein, Thorsten Hildenbrand, Michael Arlt, Stefan Zöller (Trainer), Christian Wolz, Maximilian Grein, Christian Münkel, Sven Wolz, Timo Kraus, Christian Arlt, Holger Detsch, Ronald Grein, Gernot Konrad (1. Vorsitzender).

Untere Reihe von links:
Marcel Schönig, Marcel Neuberger, Steffen Konrad, Andreas Spachmann, Sebastian Schneider, Michael Seubert, Andre Neuberger.

Es fehlen: Julian Schönig, Frank Hasenfuß, Thomas Berberich

Informationen zur Saison:
Nach fünf torreichen Freundschaftsspielen kamen wir im diesjährigen Kreispokal bis in die dritte Runde. Letztlich mussten wir uns gegen den TSV Werbach/Böttigheim im Elfmeterschießen geschlagen geben, nachdem wir sowohl Heckfeld als auch Gerchsheim in den ersten beiden Runden ausgeschaltet hatten. Nach unserem furiosen Saisonfinale in der letzten Verbandsrunde, als wir die Ordnung wieder hergestellt hatten, wurden wir bereits vor der Runde als Titelanwärter gehandelt. So titelte die Wertheimer Zeitung bereits am 20. August 2010 „Titelfavorit FCR gegen Titelfavorit TuS“. Nach dem 1:1 gegen den TuS Großrinderfeld und einem schwachen 1:1 gegen Türkgücü Wertheim hatte die Presse schon den Eindruck, dass die Favoriten nicht so recht in die Gänge kommen. Doch damit lag sie falsch, denn bereits am 7. Spieltag konnten wir die Tabellenführung erobern. Erst am 9. Spieltag mussten wir eine knappe 2:1 Niederlage gegen SV Viktoria Wertheim hinnehmen, blieben aber an der Spitze der Tabelle. Da die folgenden 4 Partien jedoch allesamt gewonnen wurden, konnte die einzige Saisonniederlage verschmerzt werden, zumal nach Siegen gegen die Winzer aus Beckstein und gegen Wittighausen auch Dittwar besiegt wurde, was die Wertheimer Zeitung am 08. November sogar dazu bewog, vom „FC-Express“ zu berichten, der „auch ein chancenloses Dittwar überrollte“. Nach dem spannenden Derby gegen Reicholzheim/Dörlesberg, das wir erst durch ein spätes Tor durch unseren Neuzugang Sven Wolz mit 3:2 gewinnen konnten, hatten wir die Herbstmeisterschaft in der Tasche. Beim sogenannten „Großkampftag“ im anschließenden Spitzenspiel gegen den zweitplatzierten TuS Großrinderfeld erreichten wir, wie schon in der Vorrunde, ein Unentschieden. Beide Tore zum 2:2 Endstand erzielte Maximilian Grein. Somit belegten wir zum Jahreswechsel den ersten Platz in der Kreisklasse A. Wir erreichten 31 Punkte aus 14 Spielen und trafen bei nur 16 Gegentreffern 35 mal ins Schwarze. Im Jahr 2011 liefen wir dann zur Höchstform auf, denn in den verbleibenden 12 Saisonspielen erzielten wir sage und schreibe 50 Tore und konnten damit 32 Punkte einfahren. Neben der Presse, die „Rauenberg - einfach eine Klasse besser“ titelte, waren natürlich auch unsere tollen Fans von der Spielweise entzückt. Herauszuheben ist hierbei sicherlich das Spitzenspiel gegen den SV Viktoria Wertheim, das wir mit 3:2 gewinnen konnten, obwohl wir bereits zur Pause mit 2:0 zurücklagen. Mit 63 Punkten aus 26 Verbandsspielen und 85:30 Toren konnten wir mit 8 Punkten Vorsprung die Meisterschaft bereits am viertletzten Spieltag sichern. 19 Siegen steht nur 1 Niederlage gegenüber. 6 mal wurden die Punkte geteilt. Saisonübergreifend mussten wir also in unseren letzten 33 Spielen in der Kreisklasse Tauberbischofsheim nur eine Niederlage einstecken. Als besonders treffsicher zeigte sich in der Verbandsrunde unser Goalgetter Manuel Breitenbach, der mehr Tore erzielte als jeder andere Spieler der Kreisklasse A. Bei seinen 25 Einsätzen erzielte er exakt 25 Tore. Unser Freistoßspezialist Thorsten Konrad erzielte als defensiver Mittelfeldspieler 17 Tore. Marcel Schönig traf 14 mal und ist mit aktuell 134 Toren nun erstmals in die Top Ten aller ewigen Torschützen aufgestiegen. Insgesamt absolvierte die 1. Mannschaft 38 Spiele. Alle 38 Spiele absolvierte Thorsten Konrad. 37 mal trug Manuel Breitenbach die Farben des FC und 35 mal Sven Wolz. Insgesamt 125 Tore wurden bei 66 Gegentreffern erzielt. Die meisten Tore erzielte Manuel Breitenbach. Er traf 38 mal. Thorsten Konrad und Marcel Schönig trafen 25 bzw. 21 mal.

  Hintere Reihe:
Thomas Berberich, Harald Enzmann, Alexander Ebert, Thorsten Konrad, Christian Hasenfuß, Florian Grein

Mittlere Reihe:
Gernot Konrad, Holger Detsch, Thorsten Hildenbrand, Markus Grein, Jürgen Schwind, Benedict Seubert, Björn Konrad, Frank Hasenfuß, Michael Arlt, Michael Wamser, Sebastian Beck, Christian Arlt, Dietmar Grein, Achim Detsch

Vordere Reihe:
Marcel Schönig, Markus Gerdenitsch, Matthias Schwind, Gunter Hörtreiter.

Information zur Saison:
- folgt -

 

  Stehend von links:
Herbert Grein, Edwin Müssig, Siegbert Weis, Marco Berberich, Frank Glaser, Achim Detsch, Thorsten Hildenbrand,  Holger Grein, Dieter Konrad, Ralf Breitenbach, Rainer Weis, Günter Woijcek und Paul Pölleth.


Kniend von links:
Bernhard Weis, Michael Arlt, Alexander Hepp, Martin Blank, Gernot Konrad, Eduardo Correia und Armin Gumprich.

Information zur Saison:
In seinem zweiten Anlauf des FC Rauenberg, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen, sollten die Anstrengungen des FC Rauenberg von Erfolg gekrönt sein. Mit Günter Wojczek wurde zu Beginn ein bewährter Trainer verpflichtet. Nach durchwachsenen Leistungen in der Vorbereitung knüpfte man im ersten Verbandsspiel nahtlos an die Tradition vergangener Jahre an. Man verlor. Doch dieser kleiner Ausrutscher konnte die Mannschaft nicht davon abhalten, schnurstracks und unbeirrbar den Weg Richtung Tabellenspitze einzuschlagen. Spürte man in der Winterpause noch den Atem der Verfolger im Nacken, waren es am Ende 8 Punkte Vorsprung. Dabei konnte die Meisterschaft sogar 2 Spieltage vor Schluss durch einen 4:0 Auswärtserfolg sichergestellt werden. Beeindruckend an diesem Titel war die Tatsache, dass man laut Presse die A-Klasse wie kein zweites Team in der Vergangenheit beherrscht hatte. So lag man in jeder Kategorie (z.B. Heim- und Auswärtsstärke, erzielte Tore usw.) in Front. Was zu Beginn der Runde 1992/93 nur wenige gehofft hatten, war jetzt Realität geworden. Der FC Rauenberg marschierte zurück in die Bezirksliga.

  Stehend von links:
Herbert Grein, Wolfgang Wamser, Gerhard Schönig, Artur Hildenbrand, Ernst Konrad, Werner Pölleth, Dieter Konrad, Armin Gumprich, Paul Knörzer, Willi Schönig, Horst Weis, Werner Weimer, Ruppert Weis, Albin Seubert.

Kniend von links:
Edwin Müssig, Heinz Arlt, Dietmar Weis, Gernot Konrad, Edgar Grein, Albrecht Weis, Günter Weis und Horst Arlt.

Information zur Saison:
Die Zeit war reif! Und ob die Zeit reif war. Nach einigen glücklosen und knapp gescheiterten Versuchen in den Sechzigern und zu Beginn der Siebziger sollte die Saison 1978/79 die erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte des FC Rauenberg werden - und auch eine der spannendsten. Von Anfang an lieferten sich der FC Rauenberg und der TSV Kembach ein knallhartes Rennen um die Tabellenspitze, in das nur sehr, sehr selten eine andere Mannschaft eingreifen konnte. Erst am letzten Spieltag gab der FC Rauenberg einen Zwei-Punkte-Vorsprung durch ein 0:2 in Grünsfeld wieder her und zur gleichen Zeit gewann Kembach sein Spiel. So stand man dann am Ende der Saison punktgleich an der Tabellenspitze. Ein Entscheidungsspiel musste also her - und dies fand am Samstag, den 09. Juni 1979 auf dem Sportplatz des SV Wertheim statt. Den zahlreich angereisten Zuschauern wurde an diesem Tage ein wahrer Thriller geboten. Wer erinnert sich nicht an die dramatischen Szenen. Zuerst der Rückstand in der ersten halben Stunde, dann die enorme Aufholjagd, die nach der Pause durch Armin Gumprich mit dem Ausgleich belohnt wurde. Nach regulären 90 Minuten stand es aber 1:1 unentschieden. So mussten die Akteure bei brütender Hitze in die Verlängerung. In diesen 2 x 15 Minuten war das Spiel relativ ausgeglichen, Chancen gab es auf beiden Seiten. Die größte Chance aber hatte der FC Rauenberg, als der eingewechselte Werner Pölleth den Kembacher Torwart umspielte und den Ball ins lange Eck schießen wollte. Dort stand aber sehr unglücklich Dietmar Grein, der den Ball kurz vor der Linie mit dem Rücken wieder nach draußen „bugsierte“. Also Elfmeterschießen!! Hierbei wurde Gernot Konrad zum Matchwinner dieses Krimis. Den ersten Elfer gehalten, gleich danach den eigenen sicher „versenkt“, Rauenberg schien zu gewinnen. Doch nachdem Willi Schönig es nicht schaffte und die nachfolgenden Schützen alle sicher verwandelten, ging auch dieses Elfmeterschießen in die „Verlängerung“. Im K.O.-System musste nun ein Sieger ermittelt werden. Als Edwin Müssig nicht traf, schien wie schon vor 3 Jahren nur die Vizemeisterschaft übrigzubleiben. Doch Kembach hatte die Rechnung ohne unseren Keeper Gernot gemacht. Er ließ die Träume des TSV Kembach platzen, als er den entscheidenden Elfmeter sicher hielt. Rauenberg ging danach durch einen souverän verwandelten Strafstoß von Horst Arlt wieder in Front. Nun lag der ganze Druck auf dem Kembacher Schützen. Dieser lief an - schoss - und zielte über das Tor. Danach kannte die Freude der Fans und Spieler keine Grenzen mehr und der FC Rauenberg erlebte seinen größten Erfolg.

 

stehend von links:
Theo Wamser, Adolf Grein, Eduard Gerdenitsch, Karl Konrad, R. Busch, Werner Eckert, Werner Hirsch, Leo Weiß, Vorstand Link

kniend:
Gustav Hepp, Albert Konrad, Artur Wamse

Information zur Saison:
Der neue Sportplatz - der alte Elan: Mit nur einer Niederlage wurde der Verein erneut Meister der B-Klasse Wertheim. Am 29.6.1954 kam es in Wertheim zum Entscheidungsspiel gegen den VfB Boxberg um die Kreismeisterschaft. Der FC wollte natürlich nach diesen Strapazen die 2. Kreismeisterschaft nach Rauenberg holen. Der FC Rauenberg siegte klar und deutlich mit 8 : 1 Toren und wurde nach 1952 zum zweiten Male „Kreismeister". So wurde der lang ersehnte Aufstieg in die A- Klasse endlich erreicht.

  Stehend von links:
Vorsitzender Friedrich Link, Alfred Grein, Adolf Grein, Theo Wamser, Eduard Gerdenitsch und Leo Weis.

Davor von links:
Robert Busch, Karl Konrad, Edwin Weis.

Kniend von links:
Gustav Hepp, Walter Grein, Artur Wamser

Informationen zur Saison:
In der Saison 1951/1952 gewann die Mannschaft des RC Rauenberg alle Verbandsspiele und errang damit die Meisterschaft in der B-Klasse Wertheim. Doch wer wird Kreismeister? Der Gegner hieß Gissigheim und wurde mit 7:1 Toren auf die Heimreise geschickt. Da aber zu dieser Zeit Offensivfussball Trumpf war, gingen die Gissigheimer zu Hause ebenfalls mit 7 Treffern, bei 2 Gegentoren, als Sieger vom Platz. Ein Entscheidungsspiel musste her. Am 30.06.1952 fiel in Lauda die Entscheidung. Wieder gab es 7 Treffer. Das Ergebnis war 5:2 für Rauenberg, der Aufstieg in die A-Klasse war somit perfekt. Doch weil das Vereinsguthaben am Tage der Kreismeisterschaft nur 1,01 DM betrug, wurde der Aufstieg "vertagt".