Von der Gemeinde Rauenberg wurde das Waldgelände zur Verfügung gestellt. Unter Bürgermeister Friedrich Link und dem 1. Vorsitzenden des FC Rauenberg Albin Seubert wurde im Frühjahr 1970 in Eigenarbeit die Waldfläche abgeholzt. Die umfangreichen Planierungsarbeiten wurden durch Vermittlung des früheren 1. Vorsitzenden Anton Ripperger von der Firma Gmeinder & Co. GmbH zu äußerst günstigen Bedingungen durchgeführt. 1973 wurden die Trainage gelegt und der Platz eingesät.  

Das Areal umfaßte 160 x 80 m. Es enthielt ein Spielfeld in der Größe von 105 x 66 m, einen Wiesentrainingsplatz von 70 x 40 m, eine Aschenbahn von 160 m Länge und je eine Weit- und Hochsprunganlage.  

Das neu gebaute Sportheim umfaßt eine Grundfläche von 23 x 9 m und wurde 1973 begonnen. Die Planung sah zunächst nur einen Dusch- und Geräteraum vor. Nachdem die Gemeinde Rauenberg zu Beginn des Jahres 1973 ihre politische Selbständigkeit aufgegeben hatte und Ortsteil der Stadt Freudenberg wurde, gab die Stadt die Mittel zum sofortigen vollständigen Ausbau des Sportheims. Neben des bereits erwähnten Räumen im Untergeschoß befanden sich im Obergeschoß noch eine Küche und ein Gymnastikraum.  

Nachdem 1975 der neue Sportplatz mit Sportheim und Umkleidkabinen eingeweiht werden konnte, mußte man zum Training weiterhin auf den „alten Platz" Richtung Dürrhof fahren. Die Verantwortlichen bemühten sich zwar redlich, doch dauerte es noch 10 Jahre bis der neue Trainingsplatz mit Flut-lichtanlage am Sportgelände fertiggestellt werden konnte. Nur dem eisernen Willen und dem unermüdlichen Einsatz der damaligen Vorstandschaft ist es zu verdanken, daß dieses Projekt begonnen und verwirklicht werden konnte.

Nachdem die Stadtverwaltung ihre finanzielle Zusage nach einem Finanz-einbruch zurückgenommen hatte, beschlossen die Verantwortlichen, das Projekt dennoch durchzuführen. Es war ein hartes Stück Arbeit und es konnte nur durch die Mitarbeit und Eigenleistung der Mitglieder und Aktiven sowie des groß-artigen Einsatzes unserer amerikanischen Freunde aus Kitzingen umgesetzt werden, die mit ihrem schweren Gerät die Erdarbeiten erledigten.

Ganz besonderen Dank gebührt hierfür unserem Mitglied Heinz Niklas, der die Verbindung zu den Amerikanern herstellte und diese für die Ausführung dieser Arbeiten gewinnen konnte. Doch zum guten Schluß waren wir froh, daß nun ein geregelter Trainingsbetrieb unabhängig von den Lichtverhältnissen möglich war und noch ist.